Pressestimmen 1997-2011
Der Tagesspiegel, 14.06.2011
„Es ist das Welttheater als ritualisierte Aufführung. Aber vor allem ein Konsens-Fest. Der Karneval der Kulturen ist, auch diesmal wie immer, eine Parade für alle. (...) Die eigentliche Idee des Karnevals (leuchtet) noch einmal gut sichtbar auf einem Banner auf: ‘Ohne Egoismen können wir in jedem Volk wurzeln schlagen.’ Dahinter hebt die Musik von Neuem an. Sie ist nun überall. Der Soundtrack dieser Inszenierung einer kleinen urbanen Utopie, in der alle mit allen tanzen, weil ihnen, für einen Tag zumindest, die Straße gehört.“B.Z., 09.06.2011
„Wer den Karneval der Kulturen einmal miterlebt hat, ist beeindruckt und begeistert: Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen einander respektvoll und können gemeinsam feiern... Gemeinsam feiern, respektvoll miteinander umgehen, nicht nur zusehen, sondern mitmachen. Darin treffen sich der Geist von Pfingsten und der Karneval der Kulturen.“Zitty, 02.06.2011
„Seht her. So bunt ist Berlin! Der Karneval der Kulturen zeigt jedes Jahr zu Pfingsten, wie sehr die unterschiedlichen Kulturen die Stadt bereichern. Ein Fest für Toleranz, Respekt und Vielfältigkeit. Eindrucksvoller kann man das Modell Multi-Kulti nicht erleben. (...) So ist der Karneval das vielfältigste und verrückteste Straßenfest Berlins. Ein Fest, das beweist, wie sehr die Stadt von ihren Einwandern profitiert.“Berliner Abendblatt, 04.06. 2011
„... dabei wird Musik gemacht und getanzt, man sieht Akrobaten und wandelnde Kunstwerke, es tauchen Masken und Stelzen auf, man begegnet Riesen und Zwergen aus Pappmaché, die Trommeln dröhnen , und es wird viel gelacht – der Kiez wird neun Stunden lang zu einer einzigen Bühne.“
Berlin Live, 09.06.2011
„Man wird sich gerne vom Salsa-Virus infizieren lassen und im tahitianischen Tamure-Rhythmus die Hüften wiegen, man wird vom angolanischen Kazukuta-Tanz sich mitreißen lassen und den bengalischen Borsha-Monsun mitfeiern, afrikanische Trommelenergien aufnehmen und wilde Beats aus Elektro, Dubstep und Drum‘n’Bass durch seinen Körper fluten lassen.“Der Tagesspiegel, 25.05.2010
"Der Karneval ist ein Sehnsuchtsort der Menschen auf der Suche nach mehr Menschlichkeit. Und natürlich zeigt er die Stadt wie sie ist – als Vielvölkerfest in einem Bezirk der Migrationshintergründe [...] Auch dieses Mal wurden die Grenzen wieder rhythmisch aufgeweicht. Einander völlig Fremde spielten Tischfußball zu Reggae-Musik, deutsche Männer, denen man sonst nur Badelatschen und Tennissocken zutraut, trommelten an der Seite von Türken und Afrikanern."Die Welt, 25.05 2010
"Bunt wie Rio – nur in Kreuzberg."Märkische Allgemeine, 15.05.2010
"Der Karneval der Kulturen – längst Lieblingsparade der Berliner – [...] stellt die Stadt jedes Mal auf den Kopf."Der Tagesspiegel, 25.05.2010
"[...] mittendrin wurde der Berliner zu einem Tourist in einer Fabelwelt. Drei Meter große Zwitterwesen, kriegsbemalt und blutgetränkt, Halbmenschen mit Ziegenköpfen, gleichzeitig Jäger und Gejagte, wankten über den Asphalt teilten die staunende Menschenmenge [...] dahinter tanzte eine Flamencogruppe vor einem Wagen, der so surreal blühte, als wäre er von einem einohrigen niederländischen Maler dekoriert worden. Leuchtende Blumen. Sommer eingebettet in in Sommern eingebetten Sommern.[...] ihre Musik, die so klingt, wie man sie sich an der Copacabana vorstellt, wurde von den Häuserwänden reflektiert, umhüllte die Menschenmenge in Dolby Surround. Die Straße lächelte. Und antwortete als mehrstimmiges Echo. Körper begannen sich langsam dem Takt der Musik anzupassen. Die Straße tanzte. Gute Laune."
Berliner Morgenpost, 19.05.2010
"Von Kurdistan bis Thailand, von Bolivien bis Serbien geben am Pfingst¬wochenende Tänzer, Musiker, Akrobaten aus aller Welt der Multikultistadt Berlin ein Gesicht, einen Klang, einen Duft."zitty, 20.05.2010
"Wahrscheinlich ist wieder schlechtes Wetter, so wie fast jedes Jahr. Wahrscheinlich wird man wieder zu spät zum Umzug kommen, dann ganz hinten stehen und immer hoch hüpfen müssen, um einen Blick auf die Karawane zu erhaschen, so wie jedes Jahr. Wahrscheinlich sind viel zu viele Leute unterwegs [...], man verliert seine Freunde im Getümmel und trifft dafür andere, so wie fast jedes Jahr. Und trotzdem wird es wieder großartig. Am Pfingstwochenende ist Karneval der Kulturen."Der Tagesspiegel, 23.05.2010
"Die Bengalen feiern ihr Neujahrsfest, die Ecuadorianer kämpfen tanzend gegen den Teufel und alle bösen Geister. Die Kameruner gewähren Einblicke in geheime Tänze und die Polynesier wiederum Blicke auf ihre festlichen Tätowierungen. Fast 5000 Teilnehmer präsentieren beim Umzug Traditionen, Musik und Tänze aus 70 Nationen."tip, Ausgabe 28.05.2009
„Pfingstsonntag ist er Tag, an dem der Berliner erkennt, von welcher internationalen Vielfalt er umgeben ist.“Berliner Morgenpost, 29.05.2009
„Es wird glückliche Gesichter geben und am Ende auch erschöpfte. Einmal im Jahr wird es egal sein, welche Rolle man sonst im Leben spielt. Werden schlechte Noten, Geldsorgen, oder Liebeskummer ganz klein. Es wird bunt werden. Und auf alle Fälle laut! Es wird wummern und wabern, wuseln und whoppen. Klingt ganz nach Samba. Oder Karneval.“Der Tagesspiegel, 02.06. 2009
„Gefühlt war die ganze Stadt am Straßenrand von Hermannplatz bis Yorckstraße versammelt: 94 Gruppen aus 70 Nationen trommelten tanzten und amüsierten die 700 000 Zuschauer des Karnevals der Kulturen.“Berliner Morgenpost, 02.06.2009
„Brasilianische Schönheiten in Sambakostümen, Masken, die an alemannische Fastnacht erinnern, Schamanen und lebende Keramiken aus dem polnischen Bunzlau. Selten war der Karneval der Kulturen in Kreuzberg bunter.“Neues Deutschland, 02.06.2009
„Vielleicht war jene Truppe mit dem Mann auf dem grünen Traktor, die in Lederhosen und Tracht kubanischen Salsa tanzte, das schönste Sinnbild von Multikulti in Berlin. Hier blieben die Kulturen nicht nebeneinander und für sich, sondern mischten sich heiter in einer recht eigenen neuen Variante.“Potsdamer Neuste Nachrichten, 02.06.2009
„Bei dem Karneval der Kulturen wird das Miteinander von Menschen aller Hautfarben und Nationalitäten gefeiert – und das lockt selbst die Berliner, bei denen der aus dem Rheinland importierte Karneval im Februar nicht so hoch im Kurs steht, zum Feiern auf die Straße.“Westfälische Rundschau, 02.06.2009
„Wenn mehr als eine Million Menschen am Straßenrand staunen und mitfeiern, dann ist wieder Karneval der Kulturen in Berlin. Eine gute Prise Rio, mehr als eine Messerspitze Mardi Gras und ganz viel Pep. [...]Es gibt kein Motto – die Vielfalt ist die Botschaft. Und die ist für Aktive und für Besucher einzigartig und überwältigend.“
die tageszeitung, 13.5.08
„Die Freude ist spürbar.“Die Märkische Allgemeine, 13.5.08
„Bei weitem das schönste Fest Berlins“sagte der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD). „Die sinnlichen Eindrücke und unerhörten Rhythmen sind schon sehr stark.“
Leipziger Volkszeitung, 13.5.08
„Berlin inszeniert seine ethnische Vielfalt – und 1,5 Millionen kommen zum Karneval in Kreuzberg.“Die Welt, 13.5.08
Rund 4.000 Teilnehmer aus mehr als 80 Ländern zogen am Nachmittag in einem kilometerlangen bunten Lindwurm durch Kreuzberg (...) „Das Ganze hat regelrecht Happeningcharakter“ sagte ein Polizeisprecher.Berliner Zeitung, 13.5.08
„Das Gedränge vereint junges Party-Volk, Touristen aus aller Welt und Berlins Migranten im Festgsstaat, Punks mit Hunden sitzen neben älteren Herren im karierten Hemd und kostümierten Koreanern. Kein Berliner Volksfest führt sie alle derart eng zusammen wie der Karneval der Kulturen – und das völlig entspannt und friedlich.“Zitty, Nr. 10, 8.5.08
„We have a dream.Einmal im Jahr ist Träume leben erlaubt. Der Karneval der Kulturen bietet und uns (...) die Möglichkeit, uns der schönen Vorstellung hin¬zu¬geben, dass wir in einer bunten, schönen Welt leben. Dass diese Vorstellung an diesem Tag so greifbar wird, lässt nicht den etwa den Karneval unwirklich erscheinen, sondern vor allem die 364 anderen Tage, an denen die große Parade nicht durch die Stadt zieht. Oder?“
